GET-Development – Webentwicklung & Softwareentwicklung
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen GET-System, Fabien Scherbarth, Berggärtenstraße 44, 56564 Neuwied (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Webentwicklungs-, Softwareentwicklungs- und damit verbundenen digitalen Dienstleistungen.
(2) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
(2) Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande.
(3) Der Auftraggeber ist an seinen Auftrag für die Dauer von 14 Tagen nach Zugang beim Auftragnehmer gebunden.
(4) Kostenvoranschläge sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Die Erstellung von Kostenvoranschlägen erfolgt kostenfrei, sofern nicht anders vereinbart.
(1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung, dem Angebot oder einer gesonderten Leistungsbeschreibung (Pflichtenheft/Lastenheft).
(2) Zu den typischen Leistungen gehören insbesondere:
(3) Änderungen und Erweiterungen des Leistungsumfangs (Change Requests) bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung. Mehrleistungen werden nach Aufwand oder nach gesondertem Angebot vergütet.
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten qualifizierte Dritte (Subunternehmer) einzusetzen.
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Unterlagen, Texte, Bilder und sonstigen Materialien rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner, der befugt ist, Entscheidungen im Rahmen des Projekts zu treffen.
(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, Zwischen- und Endergebnisse innerhalb vereinbarter Fristen zu prüfen und Freigaben zu erteilen. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Aufforderung, gelten die vorgelegten Ergebnisse als abgenommen.
(4) Der Auftraggeber stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind oder dass er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren.
(5) Verzögerungen, die durch die Nichterfüllung der Mitwirkungspflichten des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
(1) Liefer- und Leistungstermine sind nur verbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich als verbindlich bestätigt wurden.
(2) Verzögert sich die Leistungserbringung aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, Krankheit, Ausfall von Kommunikationsnetzen), verschieben sich vereinbarte Termine um die Dauer der Behinderung.
(3) Teillieferungen und Teilleistungen sind zulässig, sofern dies für den Auftraggeber zumutbar ist.
(1) Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber die fertiggestellten Leistungen zur Abnahme bereit. Die Abnahme erfolgt durch schriftliche Erklärung oder durch die produktive Nutzung der Leistung.
(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Leistungen innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung zu prüfen und etwaige Mängel schriftlich und detailliert zu rügen.
(3) Erfolgt innerhalb der Prüffrist keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen.
(4) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Sofern keine Festpreisvereinbarung getroffen wurde, erfolgt die Abrechnung nach Aufwand auf Basis der zum Zeitpunkt der Auftragserteilung geltenden Stundensätze des Auftragnehmers.
(2) Alle genannten Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(3) Bei umfangreicheren Projekten ist der Auftragnehmer berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen. Eine übliche Staffelung ist:
(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht anders vereinbart.
(5) Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(6) Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder vom Auftragnehmer anerkannt sind.
(1) Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne von § 13 BGB und wurde der Vertrag im Fernabsatz (z. B. per E-Mail, Telefon, Online-Formular) oder außerhalb der Geschäftsräume des Auftragnehmers geschlossen, steht dem Auftraggeber ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsschlusses.
(2) Bei individuellen Dienstleistungen (z. B. Programmierungen, Webentwicklung, Beratung) erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat und der Auftraggeber dem ausdrücklich zugestimmt sowie bestätigt hat, dass er Kenntnis davon hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
(3) Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden (z. B. Module, Erweiterungen, Addons aus dem Online-Shop), erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung des Vertrags (Bereitstellung des Downloads) begonnen hat und der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 5 BGB).
(4) Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns – GET-System, Fabien Scherbarth, Berggärtenstraße 44, 56564 Neuwied, E-Mail: info@get-development.de – mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
(5) Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
(1) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung die für den jeweiligen Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Werken ein.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, werden einfache (nicht-exklusive) Nutzungsrechte eingeräumt. Eine Weitergabe an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
(3) Quellcodes werden nur dann herausgegeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Ohne gesonderte Vereinbarung verbleiben die Quellcodes beim Auftragnehmer.
(4) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die im Rahmen des Auftrags erstellten Arbeiten unter Wahrung der Vertraulichkeit als Referenz zu nutzen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.
(5) Bibliotheken, Frameworks und Werkzeuge, die der Auftragnehmer vor oder unabhängig vom Auftrag entwickelt hat, verbleiben im Eigentum des Auftragnehmers. Dem Auftraggeber wird hieran ein einfaches Nutzungsrecht für den Vertragszweck eingeräumt.
Die nachfolgenden Absätze (1) bis (6) gelten ausschließlich für individuell im Auftrag des Auftraggebers erstellte Software, Websites, Anpassungen und Programmierleistungen.
(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen den vertraglich vereinbarten Anforderungen entsprechen. Die Gewährleistung bezieht sich auf die zum Zeitpunkt der Abnahme vereinbarte Funktionalität.
(2) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme, sofern nicht gesetzlich eine längere Frist vorgeschrieben ist.
(3) Mängel sind vom Auftraggeber unverzüglich nach Entdeckung schriftlich und nachvollziehbar (mit Fehlerbeschreibung, Screenshots, ggf. Protokollen) anzuzeigen.
(4) Bei berechtigten Mängelrügen hat der Auftragnehmer das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach angemessener Frist zweimal fehl, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Rechte zu.
(5) Die Gewährleistung entfällt, wenn der Auftraggeber oder Dritte ohne Zustimmung des Auftragnehmers Änderungen an den Leistungen vorgenommen haben, es sei denn, der Auftraggeber weist nach, dass die Änderungen nicht ursächlich für den Mangel sind.
(6) Keine Gewährleistung besteht für Fehler, die durch veränderte Systemumgebungen des Auftraggebers (z. B. Serverumstellungen, Browser-Updates, Plugin-Konflikte) verursacht werden.
Die nachfolgenden Absätze (7) bis (10) gelten für standardisierte Module, Erweiterungen und Addons, die über den Online-Shop des Auftragnehmers zum Kauf angeboten werden.
(7) Module, Erweiterungen und Addons aus dem Online-Shop werden „wie besehen" (as-is) und ohne Gewährleistung zur Verfügung gestellt. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die Fehlerfreiheit, die Eignung für einen bestimmten Zweck oder die Kompatibilität mit der individuellen Systemumgebung des Käufers.
(8) Der Käufer ist verpflichtet, die Eignung und Kompatibilität der Produkte mit seinem System vor dem Kauf eigenständig zu prüfen. Soweit der Auftragnehmer Testversionen, Demoinstallationen oder Produktbeschreibungen bereitstellt, dienen diese ausschließlich der Orientierung und begründen keine Gewährleistungsansprüche.
(9) Supportleistungen, Aktualisierungen oder Fehlerbehebungen für Shop-Produkte werden ausschließlich nach Ermessen des Auftragnehmers oder gegen gesonderte Vergütung erbracht. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
(10) Gewährleistungsansprüche des Käufers wegen Mängeln an Shop-Produkten sind ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers beruhen.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
(5) Der Auftraggeber ist für regelmäßige Datensicherungen seiner Systeme und Inhalte selbst verantwortlich.
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
(2) Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
(3) Ausgenommen hiervon sind Informationen, die öffentlich zugänglich sind, dem Empfänger bereits bekannt waren oder von einer berechtigten dritten Partei ohne Geheimhaltungsverpflichtung übermittelt wurden.
(1) Sofern der Auftragnehmer im Rahmen des Auftrags Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers erhält, gelten die einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die DSGVO und das BDSG.
(2) Soweit erforderlich, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
(3) Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
(1) Projektbezogene Verträge enden mit der vollständigen Erbringung und Abnahme der vereinbarten Leistungen.
(2) Wartungs- und Pflegeverträge werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Seiten mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende schriftlich gekündigt werden, sofern nicht anders vereinbart.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
(4) Im Falle einer vorzeitigen Beendigung des Vertrags sind die bis dahin erbrachten Leistungen nach dem vereinbarten Vergütungsmodell zu vergüten.
(1) Sofern der Auftragnehmer Hosting-Leistungen vermittelt, handelt er als Vermittler zwischen dem Auftraggeber und dem jeweiligen Hosting-Anbieter. Es gelten zusätzlich die AGB des jeweiligen Anbieters.
(2) Die Registrierung und Verwaltung von Domains erfolgt im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers. Der Auftraggeber ist Inhaber der Domain.
(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für die ständige Verfügbarkeit von Hosting-Diensten Dritter.
(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung des Schriftformerfordernisses.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(4) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers (Neuwied).
Stand der AGB: März 2026